Kalkkind-Seminar in Peking

Für die weiteste Anreise zur Durchführung eines Seminars der Kalkkind-Akademie legte das Schulungsteam (Safina Rehberger Marketing und Gestaltung, Anatoli Bublik technischer Leiter der wellwall GmbH und Dozent der Kalkkind-Akademie, Peter Rehberger Geschäftsführer der wellwall GmbH und Schulungsleiter) rund 8.000 km zurück. Veranstaltungsort: Die Hauptstadt Chinas. Mit im Gepäck: 2 Paletten voll Sumpfkalk-Putze, Haftbrücke, Glätte, Seife und jede Menge Farbpigmente.

Auch die Seminarteilnehmer mussten Großteils den Luftweg nehmen, weil sie aus den großen Metropolen Chinas nach Peking anreisten. Die chinesischen Vertriebspartner hatten zur Praxisschulung 30 ihrer besten Handwerker aus allen Teilen des Landes eingeladen.

Die angereisten Teilnehmer waren hochmotivierte und interessierte Fachhandwerker die wissen wollen wie es funktioniert, aus unseren Sumpfkalk-Materialien faszinierend schöne Oberflächen in so einer großen Vielfalt zu gestalten.

 

Anwenderschulung mit hohem Erwartungsfaktor

 

Was das Seminar besonders spannend machte, war eine ganz spezielle zusätzliche Anforderung. Die Ergebnisse der Praxisschulung waren nämlich als Ausstellungsflächen für die am darauffolgenden Wochenende stattfindende Messe und Medienkonferenz in Peking geplant.

34 transportable, rollbare Musterwände mit einer Gesamtfläche von 110 m² standen im Schulungssaal bereit. Diese Wände sollen während der Schulung mit 15 verschiedenen Strukturen und unterschiedlichsten Farbtönen perfekt für die Messepräsentation gestaltet werden. Und das wurden sie. Obwohl keiner der Schulungsteilnehmer zuvor jemals Sumpfkalk-Materialien für die Oberflächengestaltung verarbeitet hatte. Jede einzelne Musterwand konnte sich sehen lassen.

Was hier in den 4 Schulungstagen unter Anleitung der Dozenten der Kalkkind-Akademie gestaltet wurde war einer Präsentation würdig. Die Teilnehmer konnten stolz auf die Ergebnisse sein.

 

Der Wunsch nach Wissen überwindet Sprachbarrieren

 

Ein faszinierendes, sehr nachhaltiges Erlebnis betraf die Verständigung zwischen Dozenten und Schülern. Die Dozenten sprachen kein chinesisch und die Schulungsteilnehmer kein deutsch oder englisch. Es stand zwar eine Übersetzerin bereit die ihr bestes gab aber nicht an 34 Wandflächen gleichzeitig im Einsatz sein konnte.

Die hohe Motivation, Wissbegierde und Konzentration der Teilnehmer machte es möglich, dass eine gemeinsame „Sprache“ die alle verstanden praktiziert und erfolgreich umgesetzt wurde. Eine Verständigung aus zeigen und vormachen, nachmachen lassen und korrigieren, aus Gestik und Mimik, mit Handzeichen, anfassen und immer wieder lachen. Plötzlich wird verstanden was der andere fragt und sagt obwohl man keine Ahnung von der gegenseitigen Sprache hat. Eine beeindruckende Erfahrung.

Unter den Teilnehmern war eine Menge richtig guter Handwerker dabei. Viele davon hätte man sich als lieben Kollegen auf der Baustelle vorstellen können. Es war ein schöner Moment den ersten geschulten Kalkkind-Fachhandwerkern Chinas ihre Urkunde zu überreichen. Stolz nannten sie sich die ersten Kalkkinder Chinas.

 

 

 

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